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Kohlrabiblatt-Chips – besser als die Knolle

Hier verrate ich Dir ein Rezept, das mich an allen Workshops begleitet: Chips aus den Blättern der Kohlrabi sind quasi ein Einsteiger-Rezept für «Leaf to Root». Sie sind ratzfatz zubereitet und fast alle lieben sie.

 

Kohl ist eine wunderbare Pflanzengattung für die Verwertung von Blatt bis Wurzel. Denn: Alles ist essbar. Und damit meine ich wirklich alles! Also auch Blüten. Samen. Wurzeln.

 

Wenn Du mal überlegst, was Du schon kennst aus der Gattung der Brassica, der unsere bekannten Kohlgewächse angehören, dann wirst Du automatisch merken: Von der einen Kohlpflanze essen wir das Blatt (Wirz), von der nächsten die Knolle (Kohlrabi), von der nächsten die ungeöffnete Blüte (Brokkoli) und dann auch Samen oder das daraus gepresste Öl (Raps). Und Wurzeln aus damit verwandten Pflanzen kennen wir auch gut, nämlich Meerrettich oder Wasabi. Die gehören botanisch zur gleichen Familie, den Brassicaceae.

 

Und warum erzähl ich Dir das alles? Weil sofort klar wird, dass ein Blatt vom Kohlrabi nichts anderes als ein Kohlblatt ist. Und so macht es auch Sinn, dass wir das Kohlrabiblatt verwerten. Nicht nur das: Es schmeckt wunderbar. Die einfachste Art, es zuzubereiten, ist, daraus Chips zu machen. Wenn ich sie jeweils zubereite, um sie an meine Workshops mitzunehmen, gibt es Zuhause ein Donnerwetter: Denn mein Sohn liebt sie und möchte am liebsten alle für sich haben.

 

Übrigens: Du kannst diese Chips mit Blättern aller Brassica-Pflanzen zubereiten. Also falls Du einen Garten hast, kannst Du auch Blätter von Brokkoli, Blumenkohl, Rosenkohl ernten dafür. Sogar Radieschenblätter lassen sich zu Chips verarbeiten. Je nach Dicke der Blätter musst Du einfach Acht geben, dass sie nicht verbrennen. Beim Radieschenblatt würde ich die Temperatur etwas runternehmen, bei einem Rosenkohlblatt kann sie auch etwas höher sein.

 

Chips aus Kohlrabiblättern. Fotografie: Patrick Schürmann

 

REZEPT

 

Kohlrabiblatt-Chips aus dem Backofen

 

Zutaten

Kohlrabiblatt

Olivenöl oder gutes Rapsöl

Salz

 

Backpapier

 

 

Zubereitung

 

Die Blätter von den Blattrippen* lösen und in Stücke zupfen. Mit etwas Salz und Öl marinieren, entweder von Hand in einer Schüssel oder mit einer Holzkelle umrühren. Wichtig ist, dass am Schluss das ganze Blatt mit einem dünnen Ölfilm bedeckt ist.

 

Die marinierten Blätter auf einem mit Backtrennpapier ausgelegten Blech platzieren, so, dass sich die Stücke nicht berühren.

 

Bei 130 Grad Umluft rund 20 Minuten backen. Es geht auch ohne Umluft, dann evt. einfach mal das Blech drehen. Wie lange es dauert ist von der Dicke der Blätter und dem Ofen abhängig. Also idealerweise prüft man hin und wieder, ob die Chips schon knusprig sind.

 

* Die Blattrippen kannst Du gut nach dem Rezept von Martin Real verkochen. Er zeigt Dir bei waskochen.ch, wie man die Blattrippen vom Federkohl verwertet – das geht auch mit den Blattrippen der Kohlrabi.

 

Tipps und Infos:

 

Man kann die Chips auch auf höherer Temperatur backen, sie werden dann einfach schneller braun, sprich, man muss gut darauf acht geben, dass sie nicht verbrennen. Und natürlich kann man auch eine tiefere Temperatur wählen. Die Chips behalten dann die grüne Farbe besser. Ich mag es allerdings ganz gerne, wenn sie leicht angebräunt sind und schöne Röstaromen haben.

 

 

 

 

 

 

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